Zunächst mal: ich hab meinen Job bei Hitachi NICHT verloren. Hat sich nur angeboten aufgrund der Bilder, die letzte Städtereise so darzustellen; ich wollts halt mal anders machen als "wir waren da und dort und hü und hott". Für die, die´s nicht erkannt haben (ist eig auch nur durch das Skyline-Bild möglich), es handelt sich um Chicago. Fand ich die tollste Stadt von den dreien, die ich bis jetzt besucht hab (für die Nicht-regelmäßig-Leser: Toronto und New York waren die anderen beiden).
Dann noch n kurzes Wort zum Fußball:
Gestern sind meine Schuhe kaputt gegangen! Halb so tragisch, sollte man meinen, kauft man halt neue. Aber so einfach ist das nicht in USA. Ich war in ner Mall im Sportgeschäft: "I need soccer shoes." "What?" "Soccer shoes!" "Oh, we don´t have sucker shoes." *dotz*
Jedenfalls hab ich in der ganzen Mall keine Fußballschuhe gefunden; damit war mein Plan für heute abend gescheitert (schnell Fußballschuhe kaufen gehen und dann ab zum Spiel), stattdessen musste ich dann halt Burger essen und Bier trinken. So kann man auch was für die Figur tun^^
Genug Geschwafel, zum eigentlichen Thema dieses Posts: German fest!
Man durfte ja vorher skeptisch sein, ob das was tolles ist, aber es war ziemlich geil. Wir gehen das nächste mal wieder hin :-P
Erster Eindruck war: klar, Germany = Bavaria. Also zumindest war´s so aufgemacht. Dort hab ich zum ersten Mal n Schuhplattler live gesehen!
Als Bier gabs - dö dö dö döööh (mit steigender Tonhöhe): Franziskaner! So n großen Smilie kann ich gar net hier hin schreiben wie wir uns da drüber gefreut haben. Da haben wir (also zumindest ich, die anderen net so arg) auch kräftig zugelangt. Die Leute neben uns (Amis, wie eigentlich alle auf dem Fest) haben natürlich gleich gemerkt, dass wir Deutsche sind und haben sich jedes mal voll gefreut, als einer von uns aufgestanden ist, um n neues Bucket zu holen. Das war so alle 20 Minuten würd ich mal sagen, gegen Ende wurds dann seltener. Bucket ist im Prinzip n Eimer, getrunken wurd aus Bechern; net sehr stilvoll, ich weiß. Aber ihr wisst ja, wie das mit den Fliegen in der Not is, da fressen die auch den Teufel.
Gegessen hab ich da allerdings nur Landjäger, die waren gut. Das haben die anderen von der sogenannten Bratwurst mit Sauerkraut und Spätzle (oder was auch immer das darstellen sollte) auch behauptet. Ich konnts allerdings net wirklich glauben und hab mich net getraut, das zu probieren.Das nächste mal ziehen wir das hoffentlich durch, das vorne auf der Bühne zu singen.^^
Ach ja, da fällt mir ein, ich hab ja was ganz vergessen zu erwähnen! Die waren voll scharf auf deutsche(?) Lieder. Also jetzt nicht nur so volksmusikmäßig, da kam z.B. auch "Ketsch ins Zelt". Nur mit falschem Text, und dass bei der Geschwindigkeit, in der die das gespielt haben, im Zelt keiner hüpfen würde. Da müsste man nämlich ganz schön hoch springen, um erst beim nächsten Schlag wieder auf der Bank / dem Tisch zu landen.
Aber den Ententanz konnten sie gut, den haben sie allein an dem Abend auch mindestens 5-mal geübt. War auch der Renner bei den Amis (und dann auch bei einigen Deutschen). Ich persönlich hab mich da zurückgehalten, der Ablauf der Bewegungen war mir einfach zu komplex.^^
In diesem Sinne, viele Grüße von MI!
Kommentare erwünscht!
alter, Weizen aus Plastikbechern
AntwortenLöschenund Weißbrot zur Bratwurscht...
so lockst du mich net...
ach ja, wahnsinns Anspielung :P
aber immerhin :)
ja, wie gesagt: zur Not fliegt der Teufel auch Fressen...
AntwortenLöschenund ich fand die Anspielung top! kann ich wenigstens schreiben ohne zu lügen.
also gut, akzeptiert
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